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Suchbegriff: Anleihemarkt & Renditen von Staatsanleihen

Die japanische Premierministerin Sanae Takaichi hat die Auflösung des Parlaments angekündigt und damit Neuwahlen ausgelöst, was angesichts der politischen Unsicherheit und deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte Besorgnis hervorruft. Diese Entscheidung hat dazu geführt, dass die Renditen japanischer Staatsanleihen ein 27-Jahres-Hoch erreicht haben, da Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit der Regierung bestehen, wichtige Gesetze zur Emission von Staatsanleihen und einen Rekordhaushalt in Höhe von 783 Milliarden US-Dollar zu verabschieden. Die Schuldenquote Japans, die höchste unter den großen Industrienationen, verstärkt die Sorgen der Märkte, da das Land mit wirtschaftlichen Herausforderungen und möglichen Verzögerungen bei der Haushaltsverabschiedung konfrontiert ist.
Eine Analyse des Marktes für Staatsanleihen im Jahr 2026 zeigt eine hohe Nachfrage nach Staatsanleihen trotz steigender Renditen, die durch Inflationsängste und wachsende Staatsverschuldung getrieben werden. Deutschland behält sein AAA-Rating mit Renditen von 2,9 % für 10-jährige Anleihen, während Experten erhöhte Risiken, aber auch Chancen für Anleger sehen. Die Interventionsmöglichkeiten der Europäischen Zentralbank sorgen für Marktstabilität, wobei institutionelle Anleger die Rekordemission von Anleihen im Wert von 512 Milliarden Euro dominieren.
Liechtenstein hat sein erstes gedecktes Anleiheprogramm über das neu gegründete Liechtenstein Covered Bond Institute (LPBI) ins Leben gerufen, ein Joint Venture zwischen der LGT Group und der Liechtensteinischen Landesbank. Die Initiative, die durch das 2024 verabschiedete Covered Bond Act ermöglicht wurde, zielt darauf ab, die Stabilität des Finanzplatzes des Landes zu stärken, den Banken Diversifizierungsmöglichkeiten für die Refinanzierung zu bieten und attraktive Anlagemöglichkeiten zu schaffen. Das Programm, das sich an der erfolgreichen Tradition der gedeckten Schuldverschreibungen in der Schweiz orientiert, stellt eine bedeutende Entwicklung für den Kapitalmarkt Liechtensteins dar. Die ersten Anleihen sollen in den kommenden Monaten begeben werden.
Die Schweizer Pensionsfonds erreichten im vierten Quartal 2025 mit 128,5 % ihren höchsten Deckungsgrad seit zweieinhalb Jahren. Grund dafür waren steigende Vermögenswerte (+1,3 %) und sinkende Verbindlichkeiten (-1,9 %) aufgrund höherer Diskontsätze infolge gestiegener Renditen von Unternehmensanleihen. Trotz eines schwierigen Marktumfelds erzielten die Fonds 2025 eine Benchmark-Rendite von 3,2 %, die jedoch unter den 10,1 % von 2024 lag. WTW warnt, dass angesichts möglicher Marktkorrekturen aufgrund hoher Aktienbewertungen weiterhin Disziplin und Risikomanagement erforderlich sind.
Telefónica hat erfolgreich eine grüne Hybridanleihe im Wert von 1,75 Milliarden Euro in zwei Tranchen mit starker Nachfrage seitens der Anleger begeben. Das Angebot zog Aufträge von internationalen Anlegern im Wert von über 12 Milliarden Euro an und erzielte verbesserte Preisbedingungen. Die Mittel werden für die Modernisierung des Telekommunikationsnetzes, Projekte im Bereich erneuerbare Energien und energieeffiziente digitale Dienste verwendet und unterstützen damit den nachhaltigen Finanzierungsrahmen und die proaktive Schuldenmanagementstrategie des Unternehmens.
Aufgrund von Bedenken hinsichtlich der geldpolitischen Maßnahmen der US-Notenbank greifen Händler wieder auf die „Sell America“-Strategie zurück, was zu Verkaufsdruck sowohl an den Aktien- als auch an den Anleihemärkten führt, da die Anleger auf die geldpolitischen Befürchtungen und die Marktunsicherheit reagieren.
Nicolas Jullien, Global Head of Fixed Income bei Candriam, erörtert die Lage an den globalen Anleihemärkten und hebt dabei seine Besorgnis über die öffentlichen Finanzen Frankreichs hervor, das er als „kranken Mann Europas” bezeichnet. Er spricht über die Attraktivität von festverzinslichen Anlagen, die erwartete Wende im Kreditzyklus und die Bedeutung von Corporate Governance und ESG-Faktoren bei der Kreditanalyse. Der Artikel behandelt Anlagestrategien für Investment-Grade- und Hochzinsanleihen auf den europäischen und US-amerikanischen Märkten.
Ein Stratege empfiehlt, das traditionelle 60/40-Portfolio (60 % Aktien, 40 % Anleihen) bis 2026 beizubehalten, und weist darauf hin, dass dieser klassische Anlageansatz trotz der Herausforderungen am Markt und der Renditeüberlegungen weiterhin tragfähig ist.
Der Artikel analysiert die Aussichten für Schwellenländeranleihen im Jahr 2026 und hebt dabei die starke Performance im Jahr 2025, die günstigen wirtschaftlichen Fundamentaldaten wie Wachstum und Inflationskontrolle sowie die positiven Renditeszenarien trotz potenzieller Risiken durch die US-Politik und die Wirtschaftslage hervor.
Die UBS Investment Bank wurde zum Stabilisierungsmanager für die Emission von Tier-2-Anleihen der Bank of Ireland im Wert von 500 Millionen Euro ernannt. Dabei handelt es sich um 12-jährige, nicht kündbare 7-jährige Wertpapiere mit einer Stabilisierungsperiode vom 5. Januar bis zum 10. Februar 2026. Die Emission umfasst Überzuteilungsoptionen von bis zu 5 % und unterliegt bestimmten regulatorischen Beschränkungen, die den Verkauf in den USA ausschließen und sich an qualifizierte Anleger im Vereinigten Königreich und im Europäischen Wirtschaftsraum richten.

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